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Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" Greifswald

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Unser Schulprogramm

P r ä a m b e l

Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule besteht seit 1932. Sie liegt am Rande der Greifswalder Innenstadt, im Stadtteil Fleischervorstadt, der um 1900 durch viele Bürgerhäuser aus der Gründerzeit attraktiv wurde.

Unsere Schule ist mit allen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Das „alte Haus“ wurde in den 90er Jahren saniert, es bietet moderne Fachkabinette, breite helle Flure, eine schöne Aula und großzügige Gemeinschaftsräume. Die überschaubare Schülerzahl sorgt für eine angenehme Atmosphäre und dadurch für ein produktives Lehrer-Schüler-Verhältnis. Beste Bedingungen für den Schulsport bietet die 1996 erbaute Sporthalle.

Wir legen viel Wert auf ein harmonisches Lernklima. Jedes Kind soll sich hier wohl und sicher fühlen. Unser Leitbild ist richtungsweisend für die Anforderungen an eine moderne Schule und gleichzeitig Grundsatz für Kontinuität. Es nimmt die Entwicklung der Schule für die nächsten 5 Jahre in den Blick.

Inhalt:

1. Pädagogisches Leitbild

  • Jedes Kind verdient unsere Unterstützung. Kein Kind soll unter seinen Möglichkeiten bleiben. In gemeinsamer Verantwortung für den Schulerfolg und mit individueller Förderung wollen wir Misserfolge verhindern.
  • Die EMA - Ganztagsschule ist für alle Schülerinnen und Schüler als Lern- und Freizeitort sowie für den Stadtteil als Begegnungsstätte geöffnet.
  • Das längere gemeinsame Lernen in der Klassenstufe 5 und 6 sowie der handlungsorientierte und ab Klassenstufe 7 fachleistungsdifferenzierte Unterricht soll den Schülern und Lehrern in Erfolg bringen. Damit schaffen wir als leistungsorientierte Schule eine gesicherte Grundlagenbildung.
  • Wir halten unser historisches, gut saniertes Schulhaus und sein Umfeld sauber. Wir gehen mit unseren Ressourcen sorgsam um und achten auf Ordnung. Durch mehr Selbstverantwortung der Schüler und vereinbarten Ritualen wollen wir die Erziehungsfunktion unserer Schule erhöhen.   
  • Lehrer und Schüler arbeiten unter Einbeziehung neuer Medien kreativ. Die Schüler sehen ihre Schule als positiven Lebensraum an, der sie auf das weitere Leben nach der Arndtschulzeit vorbereitet.
  • Unsere pädagogische Arbeit gestalten wir in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und außerschulischen Kooperationspartnern.

2. Erläuterungen zu den Leitsätzen    >>>    Entwicklungsschwerpunkte

2. 1  Unsere Schule als Lern- und Freizeitort und Begegnungsstätte

Die Regionale Schule „Ernst Moritz Arndt“ versteht sich als Schule der Region (Fleischervorstadt und Innenstadt), die das Jahngymnasium und zwei Grundschulen in unmittelbarer Nachbarschaft hat und gute Kontakte pflegt.

Als offene Ganztagsschule sind wir Kommunikations- und Begegnungszentrum.

Unsere Kooperationspartner sind Verbündete bei der Wahrnehmung der Bildungs- und Erziehungsarbeit sowie bei der sozialen Betreuung der Schüler.  Wir bauen die bestehenden guten Kontakte zur Öffnung von Schule und Unterricht auch auf  Betriebe, Gewerbetreibende und Institutionen der Region ständig aus.

Die Regionale Schule fühlt sich dem Stadtteil Fleischervorstadt sehr verbunden.

Die kulturell- und wirtschaftliche Infrastruktur der Region macht den Schulstandort unverwechselbar. Darin besteht das besondere Potenzial des Schulstandortes.

Die Schule versteht sich innerhalb der Region als Kommunikationszentrum. Daran haben der Verein „Öffnung der Schulen“, der Deutsche Kinderschutzbund - Ortsverband Greifswald -  und der Förderkreis der Arndtschule e. V. einen besonderen Anteil.

Das Quartiersbüro „Soziale Stadt“ sowie das Jugendamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald unterstützen die  Integration verschiedener Interessenten (Schüler, Eltern, Anwohner, Freunde) und verbessern die Angebote der Schule.

Die Gestaltung des Ganztagsschulbetriebes ist in einem Zusatzkonzept beschrieben.

2. 2  Leistungsorientierter Unterricht

2. 2. 1  Gesicherte Grundlagenbildung

Bei der schulinternen Planung des Unterrichts orientieren wir uns an der Lebens- und Erfahrungswelt unserer Schüler sowie an den gesellschaftlichen Erfordernissen.

Das über alles dominierende Ziel unseres Unterrichts besteht darin, bei unseren Schülern Handlungskompetenzen zu entwickeln. Diese sind:

  • Sachkompetenz

  • Methodenkompetenz

  • Selbstkompetenz

  • Sozialkompetenz

  • Medienkompetenz

In den Kernfächern Deutsch, Mathematik, Englisch und AWT/Informatik wird vorrangig nach dem Prinzip des Exemplarischen Grundlagenbildung vermittelt, da diese die Ausgangslage für alle anderen Fächer verbessert.

2. 2. 2  Vielfältige Unterrichtsformen

Neben den herkömmlichen Unterrichtsformen sollen die Ansätze

  • des Projektunterrichts in vielen Formen

  • der Zusammenarbeit mit Institutionen (Bibliothek, Museum, Theater, Betriebe, Gewerbetreibende und kommunale Einrichtungen)

  • des handlungs- und problemorientierten Unterrichts und das selbständige Lernen vervollkommnet und weiter ausgebaut werden.

Nur durch eigene Tätigkeit können die Schüler notwendige Handlungskompetenzen, wie zum Beispiel: Selbständigkeit, Verantwortlichkeit, Team- und Kommunikationsfähigkeit erlernen. Die Lehrerrolle verändert sich dabei zwangsläufig. Trotz „Wissensvermittler“ wollen wir auch als Moderator und Berater tätig sein.

Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der Förderung schwacher aber auch starker Schüler. Dafür wird ein beachtlicher Teil an Förderstunden und Ganztagsangeboten verwendet, die jährlich neu bestimmt und angepasst werden. Projektunterricht nimmt eine zentrale Stellung ein. In ihm werden die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem praxisbezogenen Zusammenhang vertieft. Die Schule bietet den Klassen variable Projekttage an, über die sie selbst verfügen können. Am Ende seiner Schulzeit sollte jeder Schüler einen Wirtschaftsbetrieb erkundet haben, eine Gedenkstätte für Opfer von Diktaturen besichtigt haben und ein Parlament besucht haben. Das Konzept des längeren gemeinsamen Lernens ist als Anlage beigefügt.

2. 2. 3  Fremdsprachenförderung für Begabte

Wir bieten Schülern im Rahmen der Ganztagsschule ein erweitertes Fremdsprachenangebot im 5. und 6. Schuljahr an. Es handelt sich um einen ergänzenden Sach- Fachunterricht mit der Arbeitssprache Englisch. Dieses Zusatzangebot dient der Förderung spezieller Interessen oder Fähigkeiten. Es bereitet Schüler auf den Übergang in das Gymnasium vor und ermöglicht Schülern des regionalen Bildungsganges eine Teilnahme an einer elektronischen Schulpartnerschaft im Englischunterricht. Das Konzept ist als Anlage beigefügt.

2. 2. 4 Regelmäßige und für den Schüler durchschaubare Leistungsdarstellungen und Bewertungen

Die Schule versteht sich als leistungsorientierte Einrichtung.
Lernergebnisse, aber auch Lernprozesse werden kontinuierlich bewertet und zensiert und vier Mal im Jahr den Eltern vorgestellt. Unseren Schülern soll Erreichtes bewusst gemacht werden; gleichzeitig erhalten sie Impulse für die weitere Entwicklung. Die Bewertungskriterien sollen für alle Schüler nachvollziehbar sein. Besondere Beachtung finden die zeitweilige Einbeziehung der Schüler bei der Bewertung von Leistungen sowie die Selbsteinschätzung, das Lob durch den Lehrer und die Erhöhung des Anteils mündlicher Schülerleistungen.
Die angestrebten Handlungskompetenzen sind Unterrichtsziele und somit Gegenstand der Zensierung.
Ein wichtiges Instrument der Leistungsdarstellung ist die Öffentlichkeitsarbeit in den Schulräumen und das individuelle Sammeln von Nachweisen erbrachter Leistungen in persönlichen Portfolios und Jahresarbeiten. Damit kann ein Schüler neben dem Zeugnis nach außen dokumentieren, was er geleistet hat. Diese sind besonders erstrebenswert ab Klasse 9.

2. 2. 5  Berufsfrühorientierung

Die rechtzeitige Berufsorientierung ist unverzichtbare Aufgabe für die Lebensplanung unserer Schüler.
Im AWT- Unterricht und in Wahlpflichtkursen wird die Berufsorientierung spezifiziert behandelt.
Die Zusammenarbeit mit freien Trägern wird als stabile Säule weiter ausgebaut und in Kooperationsverträgen niedergeschrieben. Die Dokumentation obliegt der Schulleitung. Darüber hinaus werden Aktionen der Arbeitsagentur-Berufsberatung, der IHK und Handwerkskammer, der Bundeswehr, der Krankenkassen, gesellschaftlicher Verbände u. a. in den schulischen Prozess einbezogen.
Die Schülerbetriebspraktika umfassen 25 Tage. Schüler der 8. Klassen absolvieren ca. 15 Praxistage pro Schuljahr.
Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung wird in ihrer bisherigen Qualität gefestigt.
Die Öffnung der Schule in die Region bietet zusätzliche Möglichkeiten einer beruflichen Frühorientierung, insbesondere über die partnerschaftlichen Kontakte mit der Greifswalder Stadtwerke – GmbH und der Rats- und Universitätsbuchhandlung. Die beauftragten Lehrer für Berufsorientierung unterbreiten eine jährliche Terminübersicht und koordinieren diese.
Der Blick in die Arbeitswelt wird fächerintegrativ in die Aufgaben der Orientierungsstufe einbezogen.
Der Unternehmerverband – Vorpommern e. V. bietet der Schule aktuelle Verknüpfungen zu Unternehmen der Region und fördert gezielt berufsorientierende Projekte.

2. 2. 6 Arbeit in Jahrgangsteams

Lehrkräfte einer Jahrgangsstufe bilden das Jahrgangsteam. Sie sind ihren Schülern am nächsten. Deshalb beraten und entscheiden sie über alle Belange, die den Jahrgang betreffen und planen ihren eigenen anteiligen Budgetbedarf. Das Lehrerteam plant die fachbezogenen und fachübergreifenden Vorhaben des Schuljahres und nimmt Einfluss auf Unterrichtsplanung und Lang- und Kurzzeitvertretung. Jedes Team kommt in einem selbst vereinbarten Turnus zusammen und bestimmt einen Teamleiter sowie einen Protokollanten.

2. 2. 7 Herkunft als Schatz begreifen

Die Regionale Schule „Ernst Moritz Arndt“ arbeitet als Stützpunktschule für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund.

Wir begreifen die soziokulturelle Vielfalt an unserer Schule als Schatz und nutzen die uns durch die Herkunft eines unserer Schüler gegebenen Chancen bei der Umsetzung des interkulturellen Lernens im Schulalltag.

Mit den uns zur Verfügung stehenden Förderstunden helfen wir dieser Schülergruppe beim Erlernen der Deutschen Sprache. Wir unterstützen sie auch bei der Berufswahl und leisten somit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration.

2. 3  Schule als Arbeits- und Lebensraum

Wir wollen eine Lernatmosphäre schaffen, in der sich SchülerInnen bestmöglich entwickeln können. Dazu haben wir den Tagesablauf stärker rhythmisiert und Blockunterricht mit Einzelstunden im Wechsel eingeführt. Noch stärker beachtet werden müssen:      

  • Pünktlichkeit 

  • Höflichkeit im Umgang miteinander

  • Sauberkeit

  • Ordnung in den persönlichen Arbeitsmaterialien

  • Pünktlichkeit

  • Achtung materieller Dinge

  • Achtung der Arbeit anderer

Uns ist wichtig, das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen für die eigene Schule weiter zu entwickeln, damit sich alle in unserer Schule wohl fühlen:

  • Entwicklung eines Schulbewusstseins (Identifizierung mit ihrer Schule)

  • Gestalten der Klassenräume und Flure durch Schüler und mit Schlerarbeiten

  • umfangreichere Einbeziehung in den Schulalltag

  • Mitwirkung bei der/ einer möglichen Umgestaltung des Schulhofes

  • Gewaltfreie Lösung von Konflikten: (Eigenverantwortung des SR, Stärkung des Schul- und Lernklimas, Schaffung öffentlicher Anerkennung)

Damit die SchülerInnen die Anforderungen des Lebens im beruflichen und privaten Bereich bewältigen können, sind folgende Aufgaben Zielvorgaben:

  • Entwicklung des Leistungswillens (Wunsch nach mehr Allgemeinbildung)

  • Entwicklung der Fähigkeit Probleme selbstständig   lösen zu können

  • Nutzung der Förder- und Hilfsangebote, die außerhalb des Unterrichts bestehen.

Auf diese Weise wollen wir einen wesentlichen Beitrag zur Werteerziehung leisten und die Erziehungsfunktion der Schule erhöhen. Die dazu erforderlichen pädagogischen Maßnahmen werden in den Jahresplänen festgelegt.

2. 4  Aneignung von Medienkompetenz über traditionelle und neue Medien

Medienerziehung ist ein Aufgabengebiet, zu dem alle Fächer einen Beitrag leisten. Das betrifft sowohl die traditionellen Medien als auch die Neuen Medien. Die Ausbildung von Medienkompetenz ist erforderlich, um Kinder und Jugendliche zu einem sachgerechten, selbstbestimmten, kreativen und sozial verantwortlichen Handeln in einer von Medien dominierten Welt zu befähigen. Die traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen begleiten den Menschen ein Leben lang, auch der Umgang mit den IT-Medien. Die Schule ist der verlässliche Ort, an dem diese Techniken erlernt werden.

Medienkompetenz besitzen SchülerInnen, die in einer von Medien dominierten Welt sachgerecht, selbstbestimmt, kreativ, sozial verantwortlich und kritisch Medien nutzen und anwenden. Allerdings bleibt der störende Handygebrauch auch weiterhin unsere pädagogische Herausforderung.

Für die Medienbildung besitzt unsere Schule:

Traditionelle Medien   

(Printmedien, Hörfunk, TV)

Neue Medien

(PC und Internet)

• Fachbücher
• Sachbücher, Nachschlagewerke
• Historische und geografische Atlanten
• Literarische Ganzschriften
• Zeitung im Unterricht
• Schule als Verlag (Eigenes Buch, Schülerzeitung, Elternzeitung)
• Spezifischer Wahlpflichtunterricht
• Audiovisuelle Tonträger
Informatische Grundbildung
• spezifische Wahlpflichtkurse: Internet, Textverarbeitung, PowerPoint, MS Office
• Weiterentwicklung und Pflege der Schulhomepage
• Fachunterricht am PC, Einsatz von Lernsoftware, Lernplattform SCHOLA-21   (eTwinnig )
• Ganztagsangebote
• Medienecken mit Internetanschluss in Fachräumen und Multifunktionsräumen
• freie Lernorte
  • Kinder und Jugendliche schreiben und gestalten zunehmend ihre Texte mit Textverarbeitungsprogrammen.

  • In den Projektphasen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ihre Schwerpunktthemen und recherchieren dafür eigenständig. In zunehmendem Maße wird dafür das Internet bzw. lexikalisches und kartographisches Material auf CD-ROM genutzt.

  • Im Zusammenhang mit dem Methodentraining lernen Schülerinnen und Schüler auch Strategien zur Informationsentnahme aus Texten. Diese kommen ihnen bei der Internetrecherche unmittelbar zugute.

  • Präsentationen werden in zunehmendem Maße mit Power Point gestaltet.

  • Das Medienprojekt Film im Jahrgang 9 ist ohne PC-Kenntnisse kaum noch denkbar: Vom elektronischen Schneiden bis hin zum Vervielfältigen einer DVD für alle Beteiligten und Interessierten findet PC-Medienkenntnis Anwendung.

  • PC-Fähigkeit der Schüler zieht PC-Fähigkeit der Kolleginnen und Kollegen nach sich umzustellen. Dienstliche Dokumentation erfolgt fast ausschließlich computergestützt.

2. 5  Eine gut funktionierende Schule hat  Eltern, die die Schule unterstützen.

Wir verstehen die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern als eine wichtige Grundlage für die optimale Entwicklung unserer Schüler.

Die Eltern sind bemüht, die Erziehungsarbeit der Schule aktiv mitzutragen. Kompetente Eltern unterstützen die Schüler und Lehrer bei der Gestaltung eines lebensnahen Unterrichts, bei Schulausflügen sowie in der Berufsfrühorientierung.

Entsprechend ihren  Möglichkeiten sind die Eltern bereit, die Schule auch in praktischen Fragen zu unterstützen und teilweise Betreuungsaufgaben wahr zu nehmen.

3. Qualitätssicherung und Evaluation

Unsere Schule erhebt jährlich nach vorher vereinbarten Schwerpunkten die Qualität ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Wir bedienen uns interner Methoden, wie     

  • Wettbewerbe

  • Schülerleistungsvergleiche

  • Klassenvergleiche

  • Befragungen

  • Erhebungen durch schulische Gremien (Schülerrat, Elternrat, Fachkonferenzen, Klassenkonferenzen, Lehrerkonferenz, Schulkonferenz)

und externe Methoden, bei denen wir besonders auf die Mitwirkung der Universität zurückgreifen und unterziehen uns zentraler Schulleistungsermittlungen, wie Vergleichsarbeiten und Lernstandserhebungen.

Das Lehrerkollegium benötigt ein Feedback seiner Arbeitsergebnisse und organisiert jährlich zu einem Thema eine externe oder interne Evaluation.

Die Lehrerkonferenz unterbreitet der Schulkonferenz pro Jahr das interne Evaluationsthema und vergibt den Auftrag mit dem Ziel, der Schule die Ergebnisse zur Verfügung zu stellen. Über deren Verwendung entscheidet die Schule. Evaluationsergebnisse werden von der Schulleitung dokumentiert.

Die erste Stufe der konzeptionellen Umsetzung vollzog sich von 2002 - 2006. Die zweite Stufe der konzeptionellen Umsetzung umfasst die Jahre 2006 - 2010.

Neue Ausgangssituation im Sommer 2006:
    1. Die Integration der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 der Max-Planck-Schule in die Arndtschule
    2. Das Längere gemeinsame Lernen der Jahrgangsstufen 5 und 6
 

 

Schulprofil in Unterricht und Freizeit

 

Klassenstufe

Unterricht

Freizeit/AG

5

leistungsheterogene Klassen

schulartunabhängige

Orientierungsstufe

Bilingualer Ergänzungsunterricht

1. Hj. Sport, 2. Hj. Geo

 Förderunterricht integrativ, LRS, Dyskalkulie, GU

Musizieren mit Blasinstrumenten,

Sportspiele,

Lernen + Spielen am PC

 

6

Schullaufbahnempfehlung zum berufsorientierenden / studienorientierenden Bildungsgang

Förderunterricht integrativ, LRS, Dyskalkulie, GU, Stützunterricht

Musizieren mit Blasinstru­menten,

Sportspiele,

Lernen + Spielen am PC

Klassenkurzreise

7

Regionalschulklassen

äußere Fachleistungsdifferenzierung in Mathematik und Englisch,

Multimediaprojekte,

elektronische Schulpartnerschaft,

englischsprachige Schulkontakte,

2. Fremdsprache oder Wahlpflichtkurse

 

8

äußere Fachleistungsdifferenzierung in Deutsch, Englisch, Mathematik,

einwöchiges Betriebspraktikum,

2. Fremdsprache oder Wahlpflichtkurse

 

9

Erwerb der Berufsreife

äußere Fachleistungsdifferenzierung in Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaft,

Jahresarbeit,

zweiwöchiges Betriebspraktikum,

Lernstandserhebung in D, En, Ma,

Leistungsfeststellung,

Fächer übergreifende Exkursionen,

2. Fremdsprache oder Wahlpflichtkurse

Ski–Lager

Berufsfrühorientierung

Individuelle Berufsberatung - LOS

10

Erwerb der Mittleren Reife

einwöchiges Betriebspraktikum,

Informatik mit einer Zusatzstunde,

Exkursion zu Gedenkstätten von Diktaturen,

2. Fremdsprache oder Wahlpflichtkurse

Ski–Lager

Berufsfrühorientierung

Klassenabschlussfahrt

Erweiteter Fremdsprachenunterricht

Zielstellung

 

Die Regionale Schule „Ernst Moritz Arndt“ bietet Schülern im Rahmen der Ganztagsschule ein erweitertes Fremdsprachenangebot im 5. und 6. Schuljahr an. Es ist ein ergänzender Sachfachunterricht mit der Arbeitssprache Englisch.
Dieses Zusatzangebot dient der Förderung spezieller Interessen oder Fähigkeiten.
 
Umfang Das erweiterte Angebot umfasst eine Unterrichtsstunde pro Woche am Nachmittag.
Die Anzahl der Lerngruppenbildung richtet sich nach der Anzahl der Anmeldungen. Sie wird durch die Schule nicht limitiert.
 
Teilnehmer Eltern können ihre Kinder ohne Testverfahren vor Beginn des 5. Schuljahres anmelden. Die Fluktuation infolge des Probiereffektes soll in den ersten Schulwochen abgeschlossen sein.
Die Kinder sind darauf zu orientieren, dass sie danach ganzjährig an diesem Ergänzungsunterricht teilnehmen.
Die Anwahl dieses Angebotes unterliegt der freien Entscheidung der Eltern.
 
Didaktische Begründung

 

Auf Grund der Fremdsprachenvorbildung aus der Grundschule ist Englisch für Fünftklässler kein neues Fach mehr. Die Schüler bringen einen situativ eingebundenen Wortschatz, Lied- und Reimtexte, Geschichten sowie Lern- und Darstellungsspiele mit. Kinder mit einer positiven Einstellung zur fremden Sprache sowie zur Kommunikationsbereitschaft werden Freude an neuen Sprechsituationen haben.
Didaktische Struktur
 
Die angemeldeten Kinder bilden eine Lerngruppe, die im halbjährigen Wechsel einen fachadäquaten Unterricht in den Gegenstandsbereichen Sport, Geografie, künstlerisch - musisches Aufgabenfeld bzw. in der informatischen Grundbildung erhält. Die Arbeitssprache ist Englisch.
 
Lehrinhalte Die Lehrkraft entwirft einen internen Lehrplan. Die Schüler sollen lernen, auditiv präsentierte Informationen sachbezogen aufzunehmen und nach ihrer zweijährigen Hör- und Sprecherfahrung zunehmend zum Leseverstehen und zur Präsentation neuer Wörter in Laut- und Schriftbild befähigt werden. Formen des spielerischen Lernens sollen einen hohen Stellenwert haben und motivationserhaltend wirken.
Bewertung Im Ergänzungsunterricht werden keine Zensuren erteilt. Der Spracherwerb wird verbal beurteilt. In den Zeugnissen wird die Teilnahme vermerkt und die erworbene Fremdsprachenkompetenz verbal eingeschätzt. Halbjährig erhalten die Schüler ein Zertifikat.
Übergang zum  7. Schuljahr Die Orientierungsstufe versteht sich hier als Bindeglied zwischen der Grundschule und der weiteren Schullaufbahn. Schüler mit gymnasialer Schullaufbahnempfehlung können im Modellversuch „Bilingualer Unterricht“ des Herder- / Jahngymnasiums weiter beschult werden. Schüler mit regionaler Schullaufbahnempfehlung werden den Erweiterungskurs der äußeren Fachleistungsdifferenzierung Englisch besuchen und können sich in englischsprachigen Multimediaprojekten fortentwickeln. Darüber hinaus können sie im Wahlpflichtunterricht eine neue Fremdsprache anwählen.
Personelle Voraussetzung Die Lehrkraft muss fachliche und sprachliche Kompetenz besitzen und möglichst dem Lehrerteam angehören. Sollte sie nicht dem Lehrerteam der Klassenstufe angehören, wird sie 1x monatlich an den Teamberatungen teilnehmen. Bei der Einführung des erweiterten Fremdsprachenunterrichts soll möglichst auf bereits erfahrene Lehrkräfte zurückgegriffen werden.
 
Stundenzuweisung Aus dem Zusatzbedarf für die Ganztagsschule wird eine Stunde zur Verfügung gestellt. Sollte sich die Bildung von 2 Lerngruppen ergeben, wird das Staatliche Schulamt um Unterstützung aus dem Amtspool gebeten.
Weiterentwicklung Die Fachkonferenz Englisch bereitet die Erprobung eines wissenschaftlich begleiteten Modellversuchs vor.
Die neue Schulkonferenz des Schuljahres 2006/07 wird ersucht, die Antragstellung auf Durchführung eines Modellversuchs zu unterstützen.

Trinkwasserprojekt

Die Regionale Schule EMA veranstaltete in den Frühjahrsmonaten April und Mai 2006 für ihre Schüler eine Aufklärungsinitiative über den gesundheitlichen Wert des Wassertrinkens bei Kindern und Jugendlichen.


Informiert werden die Schüler
• über die ernährungsphysiologische Wirkung des Wassers zur Verbesserung ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten
• über die nachteilige Wirkung von Süßgetränken
• über Trinkwasser/Leitungswasser als Qualitätsprodukt und Lebensmittel, das streng kontrolliert und überall verfügbar ist
• über Vorurteile und falsches Wissen über Leitungswasser
• über richtiges Trinkverhalten, das im Unterricht nicht stören muss.


Die Schule hat das Ziel,
• das Trinken von Mineralwasser im Unterricht und im Schulsport ausdrücklich zu erlauben und
• Eltern dafür zu gewinnen, dass sie ihren Kindern geeignete Getränke zur Schule mitgeben.

Diese Initiative der Schule wird unterstützt von
• Stadtwerke GmbH Greifswald
• Forum Trinkwasser e.V.
• IDM – Informationszentrale Deutsches Mineralwasser


Einschränkungen/Verhaltenshinweise
• Trinken wie Essen sind in Fachkabinetten und der Schulaula untersagt.
• Getränke dürfen nur in PET - Flaschen transportiert werden.
• Die Entsorgung von Kunststoffflaschen erfolgt ausschließlich in den dafür vorgesehenen Behältnissen.
 

Hausordnung der Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt"

Laufende Projekte

Inhaltliche Aspekte

Kooperation

Praktische Berufsorientierung

In dem Berufsfeld Floristik werden praktische Erfahrungen gesammelt

RAZ, Diakonisches Werk

LOS-Projekt  "Gemeinsam zum Berufsziel“

In selbst ausgewählten Berufsfeldern werden praktische Erfahrungen gesammelt

Ausbildungsgemeinschaft Industrie, Handel u. Handwerk Neubrandenburg e. V.

Schülerunternehmen → Schülerfirma  „Futter-Flägg“

Pausenversorgung

Kooperation zwischen Schule und Schülerfirma

„PBFO - Praxisgerechte Berufsfrühorientierung“

Berufsrelevante Fähig- u. Fertigkeiten /  Umgang mit Diskrepanz zwischen Traum-, Wunschberuf u. Realität

BiG-Bildungszentrum gGmbH Greifswald

Berufsfrühorientierung  Bewerbungstraining

Trainingsprogramm

RAZ, Diakonisches Werk

„Freie Lernorte - Raum für mehr“

Unterstützung u. Beratung bei pädagogisch sinnvoller Integration von Medien, Vermittlung von Praxiserfahrungen von Vorbildschulen …

Verein Schulen ans Netz

eTwinning

Elektronische Schulpartnerschaft in Europa

Verein Schulen ans Netz

Schulsozialarbeit an Greifswalder Schulen

Schulbezogene Jugendhilfetätigkeit

Universitäts- u. Hansestadt Greifswald Jugendamt

 „Ran an die Computer“

Betreuung u. fachliche Anleitung an PC`s

AWO Soziale Dienste Vorpommern GmbH

Freizeitangebote im Rahmen der offenen Ganztagsschule

Kreative Freizeitgestaltung

Deutscher Kinderschutzbund (DKSB)

„Mediengestaltung - Homepage“

Gestaltung einer Homepage von Schülern zum Thema „Was ist los in meiner Schule und in meinem Stadtteil“

„Öffnung der Schulen“ e.V.

„Bibliothek und Schule – Partner, die sich ergänzen“

Lese- und Medienkompetenz fördern und ständig weiterentwickeln

Stadtbibliothek

Berufsfrühorientierung

Anleitung und Unterstützung in der Berufwegeplanung

Bildungszentrum Nordost

„Schule plus“

Office und Internet

  • MS Word

  • MS Excel
  • MS Powerpoint
  • Internet

Institut für Betriebsorganisation und Informations-Technik (InBIT) Multimedia Akademie

Jugendhilfe Nachmittags-Veranstaltungen „außerunterrichtlich, zusätzlich, offen, freiwillig“

Betreuung u. Anleitung bei Angeboten in 3 Bereichen:

  • Arbeiten in den Kunstwerkstätten, Knopfstr. 26

  • Durchführung von Veranstaltungen

  • zeitlich eingegrenzte Projekte

„Kunstwerkstätten e.V.“ Träger der Jugendkunstschule Greifswald
Schul- und Stadtteilkommunikationszentrum Schulclub – freizeitpädagogische Arbeit „Öffnung der Schulen“ e.V.
Vertrag über Schulpartnerschaft Schulpartnerschaft Rats- u. Universitätsbuchhandlung
Vertrag über Schulpartnerschaft Schulpartnerschaft Stadtwerke GmbH Greifswald

Das Längere gemeinsame Lernen in der  5. und 6. Klasse

Gemäß dem Schulgesetz lernen die Schüler der 5. und 6. Klassen in einer schulartunabhängigen Orientierungsstufe. Sie ist das Bindeglied zwischen der Grundschule und den nachfolgenden Bildungsgängen. Daraus resultiert für das Lehrerteam, das für die Schüler verantwortlich ist, eng mit den abgebenden und aufnehmenden Schulen zusammenzuarbeiten.

Unser pädagogisches Ziel besteht darin, dass die Schüler grundlegende Kompetenzen erwerben, die alle Chancen für eine weitere Entwicklung zulassen. Im Mittelpunkt steht deshalb die individuelle Förderung des Einzelnen. Für jeden Schüler wird ein Förderplan aufgestellt. Binnendifferenzierung im Unterricht sowie  zusätzlich Förderstunden in den Hauptfächern sorgen für die Entfaltung lernbegabter Schüler gleichermaßen wie für lernschwache Schüler. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Einsatz offener Unterrichtsformen. Die Ziele und Inhalte können so entsprechend dem individuellen Förderbedarf der Kinder und Jugendlichen angepasst werden.

Beim Längeren gemeinsamen Lernen sollen die Schüler auch voneinander lernen. Das Lernen in der Gruppe ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Unterrichts. Die Schüler lernen, ihre eigenen Stärken und Schwächen und die der Mitschüler einzuschätzen und anzuerkennen.

Dazu muss eine gute Lernatmosphäre in der Klasse herrschen.

Zu Beginn der Orientierungsstufe führt das Lehrerteam eine Kennenlernwoche durch.

Ziel ist es, sich kennen zu lernen, gemeinsam das Lernumfeld zu gestalten und Regeln aufzustellen, die Voraussetzung für ein gutes Miteinander sind. In einer Iststandserhebung wird getestet, welche Fähigkeiten die Schüler aus der Grundschule mitbringen.

Das Lehrerteam der Arndtschule hat entschieden, vom 45-Minuten-Takt abzuweichen, denn nicht jeder Unterrichtsstoff lässt sich zwangsläufig in diesen herkömmlichen Zeitrahmen pressen. Darum wird in den ersten Morgenstunden in Blöcken von 90 Minuten unterrichtet. Das bedeutet auch die Ermöglichung der Projektarbeit – das "Am Thema bleiben".

In den 5. Klassen werden die Schüler um 7.30 Uhr in einer Kommphase, die für Gespräche, Spiele und Unterrichtsvorbereitungen genutzt wird, begrüßt. Der Unterricht beginnt eine halbe Stunde später.

Für den Lernerfolg  und die Entwicklung des Kindes ist  aber nicht nur der Unterricht wichtig, sondern ein positives Schulklima.

 

Im Rahmen der Ganztagsschule stehen den Kindern zahlreiche Angebote zur Verfügung:

-         betreute Hausaufgabenstunden von Montag bis Donnerstag

-         Arbeitsgemeinschaften (nach Angebot)

-         zusätzlich Sportunterricht auf Englisch

-         Schulclubangebote

-         Freizeitangebote des Kinderschutzbundes

-         Teilnahme am Schulessen

Konzept zur Förderung von  Schülern der Arndtschule

Leitbild:

  • Jedes Kind verdient unsere Unterstützung.

  • Kein Kind soll unter seinen Möglichkeiten bleiben.

  • In gemeinsamer Verantwortung für den Schulerfolg und mit individueller Förderung wollen wir Misserfolge verhindern.

Förderbereiche:

  • Schüler der Orientierungsstufe erhalten bei Lernschwierigkeiten verschiedene Fördermethoden, die sich nach Art und Umfang der Schwäche richten. Der Förderunterricht wird hauptsächlich in Verbindung mit dem regulären Unterricht erteil und in besonderen Fällen nach dem Unterricht. Jeder Klasse stehen 4 Förderstunden in der Woche zur Verfügung. - Zusätzlich bieten wir für die Klassenstufe 6 in Mathematik eine Stunde Bestenförderung pro Woche an.

  • Für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf liegen ein Diagnosebericht und eine Empfehlung des Förderausschusses vor. Im zielgleichen gemeinsamen Unterricht oder Kleingruppenunterricht oder Einzelunterricht wird jedem Schüler ein Förderlehrer aus unserer Schule zur Seite gestellt, der auch den Förderplan erstellt und mit den Eltern die Fortschreibung des Förderbedarfs bespricht. Für spezielle Förderschwerpunkte steht wöchentlich eine Sonderpädagogin zur Verfügung.

  • Für Schüler mit einer Lese-Recht-Schreibschwäche wird die Handreichung zur LRS - Förderung angewendet. Für diesen Förderunterricht steht wöchentlich eine Sonderpädagogin zur Verfügung. 

  • Den Schüler der 9. und 10. Klasse wird Förderunterricht zur Vorbereitung auf die Leistungsfeststellung und zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zur Mittleren Reife angeboten und bei mangelhaften Leistungen als verpflichtend erklärt.

  • Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund erhalten nach einer Sprachstandserhebung einen auf sie zugeschnittenen Förderunterricht. Dafür steht der Schule ein gesondertes Stundenbudget zur Verfügung.

Förderstrukturen

Kl. 5 Allgemeine Förderstunden je Klasse in den Hauptfächern (36/Wo) LRS-Förderunterricht (3/Wo) Sonderpädagogische Förderung im gemeinsamen zielgleiche Unterricht oder Einzelunterricht (16/Wo)

Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund in allen Klassenstufen (15/Wo)

Kl. 6
Kl. 7 Auf äußere Fachleistungsdifferenzierung wird verzichtet. Wir bilden klasseninterne Lerngruppen auf zwei Anspruchsebenen in den Fächern Deu, Ma, En und Phy.  
Kl. 8  
Kl. 9 Prüfungsvorbereitung (6/Wo)
Kl. 10  

Grundsätze der Bewertung und Zensierung an der RegS EMA

  • Durch Bewertung und Zensierung bestätigen wir unseren Schülern ihren individuellen Lernfortschritt. Dieser wird für fachbezogene Lernleistungen mit Zensuren und für das Arbeits- und Sozialverhalten mit einem Worturteil zum Ausdruck gebracht.

  • Alle Schüler erhalten pro Schulhalbjahr mindestens 3 Noten pro Fach, die nicht durch schriftliche Klassenarbeiten erworben wurden. Teilzensuren gibt es nicht.

  • Alle Schüler schreiben gemäß der Rahmenvorgabe Klassenarbeiten. Im Krankheitsfall des Schülers muss die Klassenarbeit nachgeschrieben werden. Dafür stehen  Nachschreibetermine zur Verfügung.

  • In der Klassenstufe 9 schreiben alle Schüler  eine thematische Jahresarbeit.

Pflichtarbeiten:

Fach    Kl.  5  6     7     8   9    10
Deutsch 4 4 4 4 4 4
Mathematik 4 4 4 4 4 4
Englisch 4 4 3 3 3 3
Biologie     2 2 2 2
Chemie     2 2 2 2
Physik     2 2 2 2
AWT     2 2 2 2
Geschichte     2 2 2 2
Geografie     2 2 2 2
Sozialkunde       2 2 2

Klassenarbeiten:

  • Klassenarbeiten nehmen in der Bewertung gegenüber sonstigen Noten einen Stellenwert von 50% ein. Diese Regelung trifft auf die Orientierungsstufe und in weiterführenden Klassen auf die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch zu.

  • In allen übrigen Fächern ist jede Note gleichrangig.

  • Die Bewertungsmaßstäbe regelt §62 des Schulgesetzes M-V.

Kompetenzbewertung:

  • Alle Schüler sollen Handlungskompetenz erwerben, die später für ein selbst verantwortetes Leben wichtig sind.

  • Da das Erlernen von Kompetenzen den Rang von Lernzielen hat, fließen sie in die Bewertung der Fächer ein.

  • Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz sind Elemente des Lernens, die die sich im Unterricht erkennen, beobachten, beeinflussen und deshalb auch bewerten lassen.

Schullaufbahnempfehlung:

Für die Empfehlung der Schullaufbahn, die zu einem Bildungsgang der allgemeinen Hochschulreife führt, sollen Schüler einen Leistungsdurchschnitt von 2,5 in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch  und mit Ausnahme der Fächer Sport, Kunst und Musik keine Note „ausreichend“ aufweisen. Darüber hinaus müssen auch die erworbenen Handlungskompetenzen dem Bildungsgang genügen.

Verpflichtender Grundsatz aller Lehrkräfte:

Bewertungskriterien sind stets offen zu legen und bei Bedarf zu erläutern.

Die Lehrerkonferenz   -  Aktualisierung zum Schuljahr 2008/2009

Zertifikate als pädagogisches Steuerungsinstrument und Beitrag zur Unterrichtsentwicklung und Persönlichkeitsbildung

Die RegS „Ernst Moritz Arndt“ vergibt für Schülerleistungen aller Kompetenzbereiche, die in offenen Lernformen erworben wurden (Projektarbeit, Präsentation, künstlerisch-praktische Ergebnisse, Exkursionen u. a.), Zertifikate an Schüler der 9. und 10. Klassenstufe.

Pädagogische Absicht:
Zertifikate sollen ausdrücklich individuelle Einzelleistungen würdigen.
Für die Vergabe gilt der Grundsatz, dass nur erbrachte Leistungen zertifiziert werden.
Die erbrachte Leistung wird im Zertifikat genau benannt.
Es gibt keine Leistungsabstufung und keine Benotung.
Der Maßstab ist jeweils der einzelne Schüler.
Die Zertifikate werden Bestandteil des persönlichen Schülerportfolios.
Zertifikate sind nur mit der Unterschrift des Fachlehrers und der Schulleitung gültig.
Die Schule verwendet ein einheitliches Layout.

Pädagogische Wirkung:
Jeder sammelt seine Zertifikate im Portfolio, wo auch weitere Leistungen gesammelt werden.
Der Schüler weiß, dass das Zertifikat seine eigene Leistung widerspiegelt, die er selbst erbracht hat.
Das Portfolio ist die Sammelmappe für die persönlichen Stärken.
Fehler und Defizite haben hier nichts zu suchen.
Zertifikate können jeder Bewerbung beigefügt werden.
Der Schüler kann auf jedes Zertifikat stolz sein.

In-Kraft-Treten: Schuljahr 2008/2009
Beschluss der Lehrerkonferenz
Evaluationen
2004/05 Abweichendes Verhalten bei Schülern und Selbstkontrolldefizite
  Institut für Psychologie der Uni Greifswald
  Der Sozialraum Arndtschule
  Institut für Kunstgeschichte der Uni Greifswald
   
2005/06 Zentrale Lernstandserhebung Klasse 9
  Probelauf zum Erwerb der Berufsreife mit Leistungsfeststellung
  Der Berufsfindungsprozess Jugendlicher an unserer Schule mit Frau Wolf
  Ganzheitliches Lernen im Unterricht der Arndtschule
  Herr Renft Uni Greifswald
  Schulische Integration von Bildungsgangwechslern und Konsequenzen für die pädagogische Arbeit
   
2006/07 Commitment und Involvement an der Arndtschule
  Institut für Psychologie, Prof. Bornewasser
  Sicherheitsgefühl an Stadtschulen und mögliche Rückschlüsse auf den Stadtteil
  Frau Jutta Hille, Dipl.
   
2007/08 Nach Umsetzung der Ganztagsschulinvestitutionen  -  Eltern- und Schülerbefragung zum Schulessen mit Hansehaus Service GmbH
  Nach erstmaligen Durchlauf des LgL  -  Eltern- und Schülerbefragung über Unterrichtsqualität und Zufriedenheit
   
2008/09 Analyse der Zusammenarbeit mit dem außerschulischen Partner Stadtbibliothek
  Wiederholungsbefragung zum LgL in allen fünf  6. Klassen, Auswertung nach SEIS

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