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Regionalen Schule "Ernst Moritz Arndt" Greifswald

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Erweiterter Fremdsprachenunterricht / Arbeitssprache Englisch

Zielstellung:

 

Die Regionale Schule „Ernst  Moritz Arndt“ bietet Schülern im Rahmen der Ganztagsschule ein erweitertes Fremdsprachenangebot im 5. und 6. Schuljahr an. Es ist ein ergänzender Sachfachunterricht mit der Arbeitssprache Englisch. Dieses Zusatzangebot dient der Förderung spezieller Interessen oder Fähigkeiten.

Umfang:

Das erweiterte Angebot umfasst eine Unterrichtsstunde pro Woche am Nachmittag. Die Anzahl der Lerngruppenbildung richtet sich nach der Anzahl der Anmeldungen. Sie wird durch die Schule nicht limitiert

Teilnehmer:

Eltern können ihre Kinder ohne Testverfahren vor Beginn des 5. Schuljahres anmelden. Die Fluktuation infolge des Probiereffektes soll in den ersten Schulwochen  abgeschlossen sein. Die Kinder sind darauf zu orientieren, dass sie danach ganzjährig an diesem Ergänzungsunterricht teilnehmen. Die Anwahl dieses Angebotes unterliegt der freien Entscheidung der Eltern.

Didaktische Begründung:

Auf Grund der Fremdsprachenvorbildung aus der Grundschule ist Englisch für Fünftklässler kein neues Fach mehr. Die Schüler bringen einen situativ eingebundenen Wortschatz, Lied- und Reimtexte, Geschichten sowie Lern- und Darstellungsspiele mit. Kinder mit einer positiven Einstellung zur fremden Sprache sowie zur Kommunikationsbereitschaft werden Freude an neuen Sprechsituationen haben.
Didaktische Struktur: Die angemeldeten Kinder bilden eine Lerngruppe, die im halbjährigen Wechsel einen     fachadäquaten Unterricht in den Gegenstandsbereichen Sport, Geografie,  künstlerisch-musisches Aufgabenfeld bzw. in der informatischen Grundbildung erhält. Die Arbeitssprache ist Englisch.

Lehrinhalte:

 

Die Lehrkraft entwirft einen internen Lehrplan. Die Schüler sollen lernen, auditiv präsentierte Informationen sachbezogen aufzunehmen und nach ihrer zweijährigen Hör- und Sprech - Erfahrung zunehmend zum Leseverstehen und zur Präsentation neuer Wörter in Laut- und Schriftbild befähigt werden. Formen des spielerischen Lernens sollen einen hohen Stellenwert haben und motivationserhaltend wirken.

Bewertung:

 

Im Ergänzungsunterricht werden keine Zensuren erteilt. Der Spracherwerb wird verbal beurteilt. In den Zeugnissen wird die Teilnahme vermerkt und die erworbene Fremdsprachenkompetenz verbal eingeschätzt. Halbjährig erhalten die Schüler ein Zertifikat.

Übergang zum 7. Schuljahr:

 

Die Orientierungsstufe versteht sich hier als Bindeglied zwischen der Grundschule und der weiteren Schullaufbahn. Schüler mit gymnasialer Schullaufbahnempfehlung können im Modellversuch „Bilingualer Unterricht“ des Herder- / Jahngymnasiums weiter beschult werden. Schüler mit regionaler Schullaufbahnempfehlung werden den Erweiterungskurs der äußeren Fachleistungsdifferenzierung  Englisch besuchen und können sich in englischsprachigen Multimediaprojekten fortentwickeln. Darüber hinaus können sie im Wahlpflichtunterricht eine neue Fremdsprache anwählen.

Personelle Voraussetzung:

 

Die Lehrkraft muss fachliche und sprachliche Kompetenz besitzen und möglichst dem    Lehrerteam angehören. Sollte sie nicht dem Lehrerteam der Klassenstufe angehören,     wird sie 1x  monatlich an den Teamberatungen teilnehmen.Bei der Einführung des erweiterten Fremdsprachenunterrichts soll möglichst auf bereits erfahrene Lehrkräfte zurückgegriffen werden.

Stundenzuweisung:

 

Aus dem Zusatzbedarf für die Ganztagsschule wird eine Stunde zur Verfügung gestellt.  Sollte sich die Bildung von 2 Lerngruppen ergeben, wird das Staatliche Schulamt um Unterstützung aus dem Amtspool gebeten.

Weiterentwicklung:

 

Die Fachkonferenz Englisch bereitet die Erprobung eines wissenschaftlich begleiteten Modellversuchs vor. Die neue Schulkonferenz des Schuljahres 2006/07 wird ersucht, die Antragstellung auf Durchführung eines Modellversuchs zu unterstützen.

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